Videos mit der Digitalkamera
Die meisten Digitalkameras heutzutage können nicht nur tolle Bilder machen, sondern man kann mit ihnen auch mehr oder weniger kurze Videos drehen. Zwar ersetzt ein solches Video nicht zwangläufig einen guten Camcorder, aber für den Hobbyfilmer oder besondere Situationen sind diese Videofunktionen durchaus recht gut geeignet. Doch auf welche Merkmale sollten Sie bei der Wahl einer guten Digitalkamera achten, damit Sie auch vernünftige Videos bekommen? Wir wollen Ihnen hier ein paar Kriterien vorstellen.
Heutzutage bekommt man in so gut wie jeder Preisklasse eine Digitalkamera mit integrierter Videofunktion. Doch was sind die hauptsächlichen Unterschiede? Die zwei grundlegenden Kriterien für eine gelungene Videoaufnahme sind die Auflösung und die Framerate. Die Auflösung stellt immer die genaue Anzahl der Bildpunkte dar, aus denen das aufgenommene Bild zusammengesetzt wird. Im Regelfall schafft eine normale Digitalkamera eine Auflösung von 320 auf 240 Pixel, also Bildpunkte. Kameras im oberen Preissegment haben sogar eine Auflösung von 640 auf 480 Pixel, womit sich Videos in wirklich guter Qualität aufnehmen lassen. Das zweite Kriterium, die Framerate, bezeichnet die Anzahl der Einzelbilder, die für eine Sekunde des Videomitschnittes tatsächlich aufgenommen werden. Die Framerate wird mit fps, sprich frames per second, abgekürzt, und je höher diese liegt, also je mehr Bilder aufgenommen werden, desto hochwertiger und besser ist das Video. Die meisten Digitalkameras erreichen hier einen Wert von 15 fsp, was für ein durchschnittlich gutes Video ausreichend ist.
In der Ausführung ist es natürlich von Modell zu Modell unterschiedlich, wie genau man nun eine Videoaufnahme startet. Die Abläufe sind aber immer die gleichen. Ist die Video-Aufnahme mittels des Auslösers gestartet, nimmt die Kamera je nach Modell entweder eine Sequenz über eine festgelegte Dauer auf, manchmal 15 oder 30 Sekunden, oder man kann solange filmen bis entweder die Speicherkarte voll oder der Akku leer ist. Videos verbrauchen deutlich mehr Energie als Fotos. Ebenso ist es herstellerabhängig, bzw. einstellungsbedingt, ob die Kamera auch den Live-Ton mit aufzeichnet oder nicht. Und genauso wie die Fotos können auch Videoaufnahmen direkt im Anschluss auf dem Display angesehen und kontrolliert werden. Ebenfalls ist es je nach Modell möglich, die Auflösung für die Videos einzustellen, um so die bestmögliche Qualität zu erhalten.
Die Videos auf der Kamera, bzw. dem Speichermedium, kann man natürlich einfach so lassen, wie sie sind, oder man bearbeitet sie zusätzlich auf dem Computer. Dafür muss man auch kein Profi sein, geschweige denn Geld für eine teure Software ausgeben. Je nach PC und Betriebssystem gibt es für interessierte Laien Freeware-Software, mithilfe derer kleine Videos für den privaten Gebrauch bearbeitet, geschnitten und betitelt werden können. Profis wissen natürlich, welche Programme für ihren Gebrauch geeignet sind, aber die bevorzugen natürlich auch entsprechende Kameras.
Es ist also gar nicht so schwer, auch mit einer ganz normalen Digitalkamera kleine, aber feine Videos zu drehen.
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